Satzung

Satzung des
CVJM Beutelsbach e.V.
Sitz Weinstadt-Beutelsbach
 

Präambel:

Die Mitglieder des  CVJM Beutelsbach wollen die frohmachende Botschaft  der Bibel von Jesus  Christus und die Orientierung gebenden Werte des  christlichen Glaubens  an junge Menschen weitergeben. Wir möchten die  uns anvertrauten Menschen auf ihrem Weg in ein gelingendes Leben  begleiten und sie durch unser  Vorbild zum Glauben ermutigen. Gemeinsam  wollen wir Verantwortung für  nahe und ferne Nächste übernehmen.

§1  Name, Sitz und Zugehörigkeit

1. Der Verein hat den Namen Christlicher Verein Junger  Menschen  Beutelsbach (abgekürzt CVJM Beutelsbach). Der Sitz des Vereins  ist  Weinstadt-Beutelsbach. Er ist im Vereinsregister beim Amtsgericht   Waiblingen eingetragen.
 
2. Der Verein wurde im Jahre 1897 von Mitgliedern der Altpietistischen Gemeinschaft gegründet.
 
3.  Der Verein ist dem CVJM-Landesverband Württemberg e.V. im  Evangelischen Jugendwerk in Württemberg und dadurch auch dem   CVJM-Gesamtverband e.V. in Deutschland und dem Weltbund CVJM/YMCA   angeschlossen.

§ 2        Zweck und Aufgabe

1.      Der Verein steht auf der von der Weltkonferenz der  Christlichen Vereine Junger Männer am 22. August 1855 in Paris  beschlossenen  Zielerklärung (Pariser Basis").
Die Christlichen  Vereine junger Männer haben den Zweck, solche  jungen Männer miteinander  zu verbinden, welche Jesus Christus nach der  heiligen Schrift als ihren  Gott und Heiland anerkennen, in ihrem  Glauben und Leben seine Jünger  sein und gemeinsam danach trachten  wollen, das Reich ihres Meisters  unter jungen Männern auszubreiten".
Keine an sich noch so wichtige Meinungsverschiedenheit über  Gegenstände, die diesem Zwecke fremd sind, sollte die Eintracht  brüderlicher Beziehungen der verbundenen Vereine  stören."
 
2.      Zusatzerklärung vom Oktober 1985:
Die CVJM sind  als eine Vereinigung junger Männer entstanden. Heute  steht die  Mitgliedschaft allen offen. Männer und Frauen, Jungen und  Mädchen aus  allen Völkern und Rassen, Konfessionen und sozialen  Schichten bilden die weltweite Gemeinschaft im CVJM. Die Pariser Basis  gilt heute im CVJM  Gesamtverband e.V. in Deutschland für die Arbeit mit allen jungen  Menschen."
 
3.      Der Verein übernimmt den geschichtlichen Auftrag der  CVJM als  einer freien und unabhängigen missionarischen Laienbewegung. Er wendet  sich an alle jungen Menschen ohne Unterschied des Bekenntnisses, der  Bildung, der Nationalität, der Rasse und der politischen  Auffassung.
 
4.      Zweck des Vereins ist es, jungen Menschen Wegweiser  zu Jesus  Christus zu sein. Der Verein ist in der Jugendhilfe tätig. Dies soll vor allem erreicht werden durch:

Gruppenabende, Bibelabende, Gebetskreise, und Evangelisationen.
Beratung und Betreuung in inneren und äußeren Nöten.
Vorträge, Pflege der Musik, des Sports sowie durch Wanderungen, Freizeiten und offene Veranstaltungen.
Unterstützung der CVJM-Weltdienstarbeit, in der jungen Menschen Wege  aufgezeigt  werden, Verantwortung für die Ãrmsten der Welt zu  übernehmen.
Angebote in der Jugendhilfe.

§ 3        Mitgliedschaft

1. Wer das 14. Lebensjahr vollendet hat und bereit ist,  die  Satzung des Vereins anzuerkennen, kann Mitglied werden. über den   Antrag zur Aufnahme entscheidet der Vorstand. Die Namen der neuen   Mitglieder werden in der Mitgliederversammlung mitgeteilt.
2. Die Mitglieder bekennen sich zu Jesus Christus und tragen Verantwortung für die Aufgaben des Vereins.
3. Die Mitgliedschaft erlischt durch schriftliche Austrittserklärung dem Vorstand gegenüber, durch Ausschluss aus dem Verein oder durch Tod. Der Ausschluss kann nach vorheriger  mündlicher  Anhörung durch den Vorstand beschlossen werden, wenn das  Mitglied der  Satzung des Vereins zuwider handelt oder durch Äußerungen  oder  Handlungen den Verein schädigt.

§ 4        Gliederung

1.      Der Verein gliedert sich in folgende Sparten:
Mutter & Kind Arbeit
Jungenarbeit
Mädchenarbeit
koedukative Arbeit
Familien- und Erwachsenenarbeit
Eichenkreuz Sportarbeit
CVJM-Weltdienstarbeit
Posaunenchor (siehe § 4.3 - 7)
2.      Die Sparten können durch Beschluss des  Mitarbeiterkreises  jederzeit geändert werden. Neue Sparten oder  Arbeitsbereiche soweit sie der Satzung entsprechen, können eingerichtet  werden.
 
3.      Der Posaunenchor ist eine Gruppe des CVJM. Er wurde  im Januar  1906 gegründet. Der Chor hat es sich zur Aufgabe gemacht, mit  seinen  Instrumenten Gott zu loben in Kirche, Gemeinde und wo ihm eine  Aufgabe  gewiesen ist.
 
4.      Eine Mitgliedschaft der ChorteilnehmerInnen im CVJM  ist  erwünscht. ChorleiterIn und StellvertreterIn werden von den   Chormitgliedern auf einen Zeitraum von fünf Jahren gewählt. Wiederwahl   ist möglich. Der Vorstand des CVJM bestätigt diese Wahl.
 
5.      Die Aufgabe der Leitung des Chors ist, den  Posaunenchor in  christlicher Verantwortung zu leiten und musikalisch zu  fördern. Ein  Kreis von Verantwortlichen aus dem Chor unterstützt sie  dabei.
 
6.      Die Instrumente des Chors sind Eigentum des CVJM.  Jedes  Chormitglied hat das ihm anvertraute Instrument pfleglich zu  behandeln. Wer aus dem Posaunenchor ausscheidet, hat das choreigene  Instrument  und die dem Chor gehörenden Noten zurückzugeben.
 
7.      Der Posaunenchor führt eine Nebenkasse des Vereins.  Zur  Verwaltung wird ein/e KassierIn bestimmt. Er/Sie hat jährlich dem  Chor  einen Bericht zu geben. Diese Kasse wird jährlich durch die   RechnungsprüferInnen geprüft. Zweckbestimmte Spenden für die   Posaunenchorarbeit werden für diese verwendet.

§ 5        Organe des Vereins

Der Vorstand
Der Mitarbeiterkreis
Die Mitgliederversammlung

§ 6        Der Vorstand

1.      Der Vorstand besteht aus vier Personen, welche die Aufgaben Vorsitz, stellvertretender Vorsitz, Rechnungsführung
bzw. Schriftführung wahrnehmen.
 
2.      Der/die Vorsitzende und sein/e StellvertreterIn  leiten den  Verein. Bei Entscheidungen von erheblicher wirtschaftlicher  Bedeutung  für den Verein hat der Vorstand zuvor den Beschluss des   Mitarbeiterkreises einzuholen. Diese Einschränkung stellt jedoch keine   Beschränkung der Vertretungsmacht im Sinne des § 64 BGB dar. Sie gilt   nur vereinsintern.
 
3.      Der/die Vorsitzende und sein/e StellvertreterIn vertreten den Verein je allein gerichtlich und außergerichtlich.
 
4.      Die Mitglieder des Vorstands, die volljährig sein  müssen,  werden auf die Dauer von vier Jahren gewählt. Eine Wiederwahl  ist  möglich.
 
5.      Der Mitarbeiterkreis schlägt den Vorstand der   Mitgliederversammlung vor. Zur Bestätigung dieses Vorschlages sind   mindestens 2/3 der Stimmen der anwesenden Mitglieder notwendig.
 
6.      Wahl und Abberufung des Vorstands geschieht durch die Mitgliederversammlung

§ 7        Der Mitarbeiterkreis


 

1.      Zum Mitarbeiterkreis gehören
 
die Mitglieder des Vorstands,
die Gruppenverantwortlichen der unter § 4 genannten Sparten
und weitere Vereinsmitglieder, die sich für die Vereinsarbeit verantwortlich fühlen.
 

2.      Der Mitarbeiterkreis ist beschlussfähig bei Anwesenheit von mindestens zwei Vorstandsmitgliedern und mindestens drei weiteren Gruppenverantwortlichen (§ 4 Abs. 1).
 

3.      Der Mitarbeiterkreis soll regelmäßig zusammentreten.
 

4.      Der Mitarbeiterkreis ist im Wesentlichen zuständig für:

    die Leitung des Vereins
    die Sparten im Verein
    die Jahresplanung
    die Mitwirkung bei der Berufung der verantwortlichen MitarbeiterInnen einzelner Gruppen
    die Vorbereitung der Anträge an die Mitgliederversammlung
    die Aufstellung des Haushaltsplanes und Entscheidungen nach § 6 Abs. 5
    die Einsetzung von Arbeitsgruppen und Unterausschüssen

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§ 8        Die Mitgliederversammlung



 

1.      Die Einberufung einer Mitgliederversammlung muss mindestens einmal im Jahr durch den/die Vorsitzende/n, im Verhinderungsfall den/die stellvertretende/n Vorsitzende/n, erfolgen. In Ausnahmefällen ist die Einberufung durch den Mitarbeiterkreis möglich. Diese hat durch schriftliche Benachrichtigung jedes Mitglieds mindestens 14 Tage vor der Versammlung zu erfolgen.

2.      Aufgabe der Mitgliederversammlung:
die Entgegennahme des Rechenschaftsberichts, des Kassenberichts und des Berichts der RechnungsprüferInnen
die Entlastung des Vorstandes
die Wahl des Vorstands und der zwei RechnungsprüferInnen
Einsetzung von Arbeits- und Projektgruppen
die Beratung der Anträge, die mindestens sieben Tage vor der Mitgliederversammlung
schriftlich bei dem/der Vorsitzenden eingereicht werden müssen.

3.      Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn sie ordnungsgemäß eingeladen wurde und wenigstens 1/5 der Mitglieder anwesend sind. Wird festgestellt, dass die Mitgliederversammlung beschlussunfähig ist, so hat der Vorsitzende zu einer erneuten Mitgliederversammlung, die innerhalb von zwei Monaten stattfinden muss, einzuladen. Diese Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig.
 

4.      Beschlüsse werden, soweit nichts Anderes bestimmt ist, mit einfacher Mehrheit gefasst. Enthaltungen sind nicht mitzuzählen. Bei Beschlüssen ist nach Möglichkeit Einmütigkeit anzustreben.
 

§ 9        Rechnungsführung

1.      Die Kasse des Vereins wird von dem/r von der Mitgliederversammlung gewählten KassierIn geführt. Mindestens einmal im Jahr werden die Kasse und die Rechnungen von den gewählten RechnungsprüferInnen geprüft.
 

2.      Zur Bestreitung der Kosten des Vereins dienen:
 
die von der Mitgliederversammlung oder dem Mitarbeiterkreis festgesetzten Mitgliederbeiträge
Opfer, Spenden, Zuschüsse
Zuwendungen von Freunden und Gönnern des Vereins.
 
 
3.      In Ausnahmefällen kann der Vorstand die Herabsetzung oder Erlass des Mitgliedsbeitrages eines Vereinsmitglieds gewähren.
 

§ 10    Schriftführung

Über die Versammlungen und Sitzungen des Vereins hat der/die von der Mitgliederversammlung gewählte SchriftführerIn ein Protokoll zu führen, das von ihm/r und dem/r VersammlungsleiterIn zu beurkunden ist.
 

§ 11    Gemeinnützigkeit


1.      Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts €žSteuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung (§ 51 ff AO).
 

2.      Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
 

3.      Mittel des Vereines dürfen nur für die satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
 

4.      Es darf keine Person durch Ausgaben, die Zwecken des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.
 

§ 12    Satzungsänderung

Satzungsänderungen sind von der Mitgliederversammlung mit 2/3 Mehrheit der anwesenden Mitglieder zu beschließen.
 

 § 13    Die Auflösung des Vereins

1.      Eine Auflösung des Vereins erfolgt durch Beschluss der Mitgliederversammlung. Dieser Beschluss bedarf der vorausgehenden Zustimmung 3/4 der Mitglieder des Mitarbeiterkreises, einer 3/4-Mehrheit der anwesenden Mitglieder, mindestens aber der Zustimmung von mehr als der Hälfte aller Mitglieder des Vereins.
 

2.      Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder nach Wegfall seines bisherigen Zwecks geht das nach Deckung der Verbindlichkeiten verbleibende Vereinsvermögen an die Altpietistische Gemeinschaft e.V. in Beutelsbach über. Diese hat das Vermögen ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige Zwecke zu verwenden. Sollte bei Auflösung des Vereins die Altpietistische Gemeinschaft nicht mehr bestehen, so tritt die Evangelische Kirchengemeinde in Beutelsbach die Rechtsnachfolge an. Diese dürfen das Vermögen jedoch nur für steuerbegünstigte Zwecke verwenden.
 

3.      Bei Neugründung eines Vereins innerhalb eines Zeitraumes von fünf Jahren in Weinstadt-Beutelsbach, der seine Arbeit im Sinne des § 2 führen will, muss das Vermögen diesem Verein wieder zur Verfügung gestellt werden. Es darf nur für steuerbegünstigte Zwecke verwendet werden.
 
Weinstadt-Beutelsbach, den 28. März 2004
Versammlungsleiter:                         Schriftführerin:
gez. Jörg Hubschneider                   gez. Anja Dippon

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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